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Alt 27.07.2012, 12:41   #76
Alcarinque
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Naja, jeder versucht sich immer so gut wie möglich darzustellen, wobei "Offenheit" gegenüber Neuem in der Antike vielleicht noch gar nichts positives war. Denn wenn es von außen kam, kam es ja von den Barbaren und die waren ja per Definition minderwertig.
Ich gehe davon aus das sie uns von der wisschenschaftlichen Seite her tatsächlich recht ähnlich waren, in anderen Punkten dann aber wieder total fremd. Sei es die wohl recht große, gesellschaftlich ganze normale Vorliebe für Jünglinge, der offene Rassismus, Frauenfeindlichkeit etc...

Die gentechnisch geänderte Getreidesorten sind ein Thema für sich, eine unglaubliche Schweinerei, damit sie sogar dafür Lizenzgebühren verlangen können. Außerdem haben sich diese Genfirmen überall eingekauft das man nur noch diese Sorten anbauen/verkaufen DARF, auch hier in Europa.
Wenn jemand versucht alte Sorten anzubauen wird er die nicht mehr los.
Die Manager und Banker und ganz aktuell natürlich die Arschlöcher an der Börse die mit Lebensmittel handel und bewusst alles aufkaufen um damit größeren Bedarf und höheren Gewinn zu erzielen (sodass sich die dritte Welt nun erst recht kein Essen mehr leisten kann) sollte man nicht in die dritte Welt stecken sondern auf den Mond schießen. So viel kann man gar nicht essen wie man da kotzen könnte...

Klar, unterhaltsam sind Scharlatane auf jeden Fall, nur sollte man sich halt bewusst sein, das sie meist haltlosen Blödsinn behaupten.


@Archivar: Danke für die Info, sehr interessant.


Wobei ich das mit der Varusschlacht arg bezweifle. Inzwischen ist man sich ja recht sicher das das gar keine so spezielle und superentscheidende Endschlacht war zu der sie in den letzten Jahrhunderten hochstilisiert wurde. Da versucht man meiner Meinung nach einfach wieder mal zwei komplett unzusammenhängende Mythen miteinander zu verknüpfen...


Apropos Nibelungen: In dem mir am nächstgelegenen Schloss in dem eines des Bücher gefunden wurde ist diese We MA-Markt, endlich mal was in der Nähe.
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Alt 19.09.2012, 10:42   #77
dolen-nîn
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Ich denke, dass du da schon recht hast. Niemand versucht sich selber schlechter zu machen.
Der Patriotismus im antiken Griechenland muss gewaltig gewesen sein. Das ist mir klar. Bei den Römern ist das schlicht nicht mehr zu bestreiten, obwohl sie das Gesetz hatten, dass Sklaven die freigelassen wurden auch die Römische Staatsbürgerschaft erhalten konnten und wenn man bedenkt, dass in praktisch jedem römischen Haushalt durchschnittlich 2 Sklaven arbeiteten, bestand Rom doch eigendlich nur aus "Barbaren". (Weshalb die Griechen die Römer ja auch verlachten).
Warscheinlich hast du recht, wenn du denkst, die Griechen könnten wegen ihrem "Patriotismus" nicht objektiv genug an wissenschaftliche Sachen herangegangen sein.
Das mit der gesellschaftlichen Offenheit kann ich dir zustimmen. Wenn man ein klein wenig über die Lebensgeschichte von Sappho (Dichterin und eine der ersten in der Geschichte erwähnten Lesben die es zu was gebracht hat) weiss, ist das durchaus die Ausnahme die die Regel bestätigt.

Ja, das mit der Genmanipulation ist eine Sauerei.
Das mit den "alten Getreiden" wusst ich nicht mal...
Was ich aber auch nicht recht finde ist, dass viele Importprodukte nicht deklariert sind, oder dann so, dass es eh niemand wirklich versteht.
Ich bin mir nicht mehr sicher, aber die Schweiz hat glaub die Gentechnisch veränderten Produkte/Anbau abgelehnt und dürften doch auch nicht eingeführt werden... Aber es passiert und das zum Teil einfach nicht angeschrieben als solches.

Ich weiss nicht ob du Mike Shiwa kennst... Aber bei dem sollte man vor jeder Sendung den Warnhinweis bringen: Achtung, Scharlatan! Für leichtgläubige Mittellose ungeeignet.
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Alt 26.09.2012, 12:34   #78
Alcarinque
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Oh, da wollte ich ja noch mal antworten:
Bei der ganzen Sklaventhematik habe ich oft das Gefühl, das wir uns sehr schwer tun das überhaupt zu verstehen. Ich muss bei Sklaven immer erst mal an die USA und deren Geschichte denken, also die komplette Unterdrückung aller Schwarzen, welche auch keine Möglichkeit hatten irgendwie auszubrechen.
In der Antike scheint mir das oft wesentlich komplexer gewesen zu sein, zum einen wurden da ja nicht nur komplett fremde Völker versklavt, sodass man auf den ersten Blick erkennen konnte wer frei war und wer nicht, es gab eben auch Möglichkeiten "frei" zu werden, oder anders herum, man konnte sich, wenn ich das nicht gerade verwechsle, auch als Freier Mensch als "Sklave" verdingen und Schulden abzubauen...

Dichterin? Das war mir nun so gar nicht bekannt, spannend, wenn auch wie du schreibst, eine große Ausnahme die sich vermutlich nur jemand mit viel Geld und Einfluss leisten konnte...

Das beim den ganzen Beschriftungen nur ab einer gewissen Menge angegeben werden muss das es von genetisch "verbesserten" Pflanzen stammt, ist natürlich der Lebensmittelindustrie zu verdanken, genau wie beim Verbot den alten Getreidesorten sind ein Großteil der "Spezialisten", wenn nicht sogar alle, selbst in der Lebensmittelindustrie tätig und haben natürlich primär ein Interesse daran, das ihre Produkte verkauft werden.
Aber auch in der Schweiz gibt es doch immer wieder Versuche, gentechnisch veränderte Pflanzen anzubauen bilde ich mir ein. ansonsten kommen die pollen geänderter Pflanzen über kurz oder lang auch über die grüne Grenze...

Mike Shiwa sagt mir nicht, und was ich auf die Schnelle so finde zeigt mir, das ich auch nichts verpasst habe.
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Alt 26.09.2012, 16:54   #79
dolen-nîn
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Ja, die Sklaverei in Amerika war schon extrem grausam... wobei ich weiss nicht ob in der Geschichte Sklaverei je wirklich einen "guten Ruf" besass... Aus dem früheren Mittelalter sind mir erstaunlicher weise kaum solche Fälle bekannt... Hat sich das wohl nach dem römischen Untergang etwas abgeflaut und ist um 1450 in den Mittelmeerländern wieder vermehrt aufgegriffen worden?
Dass sich in der Antike Menschen freiwillig in die Sklaverei begaben, hab ich auch schon gehört... Aber ich frag mich, ob das nicht ähnlich war wie mit den Verding-Kindern...
Im antiken Griechenland und vor allem Athen (in den demokratischen Zeiten), konnte ja kein zugezogener (auch wenn Grieche) die Staatsbürgerschaft erlangen und wählen.

Sappho wär mal wert ihre Lebensgeschichte zu verfilmen... Man weiss aber glaub etwas wenig darüber, wär aber sicher spannend wie sich eine lesbische Dichterin es schaffte, den patriarchischen System der Griechen zu trotzen.

Ich weiss nur, dass irgendwo ein riesen Aufruhr war, weil genetisch verändertes Saatgut mit natürlichem auf dem Feld vermischt wurde... oder so. Weiss aber nicht mehr wann, wie, wo...
Ich finds einfach krass, dass wir somit als Versuchskaninchen hinhalten müssen. Niemand weiss mit sicherheit, wie das Zeug auf uns in der Langzeit wirkt.

Ja... Mike Shiwa löst zur Zeit Uriella ab... ich glaub die wurde zu senil für die Medien
Manchmal hab ich das gefühl wir schweizer sind anfälliger für komische Verrücktheit... Uriella, von Däniken, Mike Shiwa...
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Alt 27.09.2012, 09:08   #80
Alcarinque
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Im Mittelalter wurde es nur anders genannt, die Leibeigenen waren im Prinzip ja auch nichts anderes als Sklaven.
Guter Ruf ist relativ, in der Antik war das wohl einfach normal und so lange man auf der "richtigen" Seite war, fand man das vermutlich auch toll.
Ja, freiwillig ist natürlich relativ, das war vermutlich der letzte Ausweg...

Naja, wer reich und/oder mächtig war, konnte sich zu jeder Zeit auch als Frau merklich mehr raus nehmen als andere Frauen. Homosexualität war bei den Griechen zudem wohl auch kein Tabu. (Zumindest bei den Männern, aber das die Dichterin auf Lesbos wirkte, war ja wohl auch kein Zufall)

Gut, vermutlich schadet verändertes Saatgut uns nicht, aber sicher kann man da natürlich nicht sein. Eher der Umgang damit: Sie (also die Pflanzen) werden z.B. immun für extreme Gifte gemacht, damit man mit diesen Giften Unkraut und Ungeziefer vernichten kann. Das sie das dann aber vermutlich auch einlagern ist ein Detail am Rande.
Und das ist der übliche Teufelskreis, irgendwann werden die Unkraute nämlich auch immun, man braucht noch extremere Gifte etc...

Ach, Uriella lebt noch? :ugly: Außer Pariodien von Giacobbo habe ich von der eh kaum was mitbekommen. Ist dieser Shiwa im TV auch präsent oder eher ein typischer Exportschlager für Deutschland?
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Alt 27.09.2012, 12:15   #81
dolen-nîn
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Ach so! Ja klar... die Leibeigenen gab es ja auch noch... Die hab ich irgendwie nie mit Sklaverei in Verbindung gebracht, weil es warscheinlich eher selten schwarze waren...

Bei den Griechen wurden Schwule praktisch als normal angesehen... Obwohl das wirklich eher ein Privilieg von Künstlern und angesehenen Bürgern war. Frauen aber hatten da sehr wenig Rechte, wenn sie nicht als verpönt angesehen werden wollen. Im alten Griechenland lesbisch zu sein, muss enorme Skandale hervorgerufen haben, wenn die Frauen nicht sogar zu Tode verurteilt wurden oder dergleichen. Klar konnte sich eine privilegiertere Frau aus ihrer Situation einige Freiheiten erlauben, aber bei weitem weniger als Männer. Möglich aber dass das wiederum bei jeder Stadt anders war. Waren ja Stadtstaaten. Über die "moralischen Sitten" in Lesbos weiss ich leider nichts.

Viele der Pflanzen die wir als Unkraut ansehen sind starke Heilmittel. Ich frag mich einfach, wenn man experimente mit z.B. Mäusen macht, die schlussendlich uns helfen sollen und anderswo Mittel herstellt die unser Essen "schützen" aber Mäuse umbringt... Wie logisch ist ein Mais der gegen jeden Schädling imun ist, aber der "Hauptschädling" den Menschen unversehrt lassen soll?

Ja... Uriella lebt noch. Sie soll aber sehr krank sein und grosse Schmerzen haben. Nach ihrem Lover soll sie die "Lasten" ihrer Gemeinde (Fiat Lux) tragen und "auflösen"
naja... das sie krank ist, steht wohl ausser Frage.
Shiwa ist wohl eher ein Schweiz-Internes... wie soll man das nennen?... Etwas?
Hehe ja, Giacobbo ist wirklich nicht übel, wenns um sowas geht. Mal schauen wie lange Shiwa heil davon kommt... glaub ich hab zwar schon so scetchs gesehn^^
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Alt 27.09.2012, 16:29   #82
Alcarinque
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Genau das meinte ist, auch in der Antike waren ja auch Gallier, Germanen, Briten etc Sklaven und es gab auch dunkelhäutige "Freie". Das entspricht nicht unserem durch die (US-)Medien geprägten Bilder schwarzafrikanischer Sklaven.

Anscheinend war wohl Sapphos Gedichte wirklich ein Grund für den Namen, allerdings nehme ich schwer an, das das erst später entstanden ist. Inwieweit ihre Gedichte damals öffentlich bekannt waren oder eher geheim gehalten wurden weiß ich allerdings nicht. Geheimbünde, Sekten etc waren damals wohl auch nicht ungewöhnlich, ich könnte mir also vorstellen das das gar nicht bekannt war?

Heilpflanzen? Zwischen werden normale Wiesen mit Gift behandelt, damit alle Nichtgräser absterben und man noch ein Quentchen mehr Ertrag rauspressen kann.
Ich bin gespannt wo das noch hinführt, ohne Blumen werden dann auch die letzten Bienen noch aussterben und dann wird der Spaß groß werden fürchte ich...
Für den gentechnisch veränderten Mais ist der Mensch ja kein Schädling, im Gegenteil, er sorgt dafür das sich die Saat vermehren kann und so.

Hat sie keine Verbindung mehr nach "oben" um ihr Wasser (Urinella und so) heilig zu machen oder so ein Blödsinn?
Ich glaub von dem Shiwadings muss ich mal bei Youtube schauen, klingt unterhaltsam.
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Alt 28.09.2012, 12:59   #83
Genesien
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Ein Beispiel: Im Zuge meiner Facharbeit (eine Hausarbeit zu einem bestimmten Thema in einem meiner beiden LKs, in diesem Falle Latein) beschäftige ich mich derzeit mit wiederkehrenden Motiven in der Mythologie des vorderen Orients und des Abendlandes. Mein Thema lautet konkret: [I]„Die Darstellung der Weltzeitalter in Ovids Metamorphosen und in anderen vergleichbaren mythologischen Werken der Antike anhand ausgewählter Beispiele“[/I

Ist Deine Hausarbeit schon fertig?

Tipp: Meinst Du mit Ovid den römischen Dicher Publius Ovidius Naso?

Bei Wiki hast Du bestimmt schon nachgesehen, oder?

wenn Du Mythologie eingibst und unten bei Links auf

Portal:Mythologie – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Mythologie

Klickst, ist dort schon etwas. Über Mythos, Ovid usw. findest Du auch etwas.

_____________

Interessant finde ich - außerhalb deines HA-Themas - noch eine durch Außerirdische Version von der ERKENNTNISS (Apfel bei Adan & Eva) des Menschen.
Riesen - von den Menschen Götter genannt - landeten auf der Erde und brachten den Menschen die Erkenntniss. In der Bibel (Genesis) wird auch von Göttern (Mehrzahl - wir...) und Riesen gesprochen.
Beim Überfliegen der Antworten kam schon der Hinweiß zum Gilgamesch-Epos.
Von Borossos stammen Angaben über die Sumer, vorher ist - glaube ich -
von Pharaonen in Ägypten die Rede, die "Götter" (Riesen mit einer 60 mal so langen Lebensdauer wie Menschen) auf dem Thron hatten.

Ich hoffe, dass wenigsten ein Punkt bei Deiner Hausarbeit hilft und nicht schon Alles bekannt ist, was ich geschrieben habe (hab' nicht alles gelesen).
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Alt 03.11.2012, 11:10   #84
Luthien
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Zitat:
Zitat von Alcarinque Beitrag anzeigen
Heilpflanzen? Zwischen werden normale Wiesen mit Gift behandelt, damit alle Nichtgräser absterben und man noch ein Quentchen mehr Ertrag rauspressen kann.
Ich bin gespannt wo das noch hinführt, ohne Blumen werden dann auch die letzten Bienen noch aussterben und dann wird der Spaß groß werden fürchte ich...
Für den gentechnisch veränderten Mais ist der Mensch ja kein Schädling, im Gegenteil, er sorgt dafür das sich die Saat vermehren kann und so.
Frag doch mal die Imker. Da werden schon massenweise ganze Völker geklaut, weil das Bienensterben auch hier schon um sich greift. In Amerika müssen jedes Jahr Bienenvölker importiert werden, damit es z.B. überhaupt noch eine Mandelernte gibt.

Gottseidank gibt es bei uns noch richtige Kräuterwiesen.
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Alt 12.11.2012, 14:38   #85
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Zitat:
Zitat von Luthien Beitrag anzeigen
Gottseidank gibt es bei uns noch richtige Kräuterwiesen.
Aber viel zu wenige um genügend Bienenvölker am Leben zu erhalten, immerhin müssen die gleichzeitig noch gegen die Varroa ankommen deren man nicht Herr zu werden scheint...

Auch in unseren Breite werden teils Bienenvölker aus Italien importiert damit sie die Oberbäume (welche fein säuberlich abgedeckt werden damit die Bienen ja nichts anderes bestäuben) befruchtet werden. Das italienische Bienen unseren Winter nicht überleben ist ein Detail am Rand, da kauft man im nächsten Jahr einfach wieder ein paar neue Völker, kann man ja von der Steuer absetzen.
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Alt 13.11.2012, 11:44   #86
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Zitat:
Zitat von Luthien Beitrag anzeigen
Frag doch mal die Imker. Da werden schon massenweise ganze Völker geklaut, weil das Bienensterben auch hier schon um sich greift. In Amerika müssen jedes Jahr Bienenvölker importiert werden, damit es z.B. überhaupt noch eine Mandelernte gibt.

Gottseidank gibt es bei uns noch richtige Kräuterwiesen.
Leider ist das bei uns auch schon ein nicht mehr allzu kleines Problem.
In Amerika ist es so, dass Honig-Bienen unsprünglich da nicht heimisch waren. Da gibt es eine Art Raubbienen, die die zahrtere Honigbienen attakieren. Ausserdem sprühen die Bauern da in grossem Stil diverse Gifte, die die Bienen umbringen.

Das Bienensterben ist etwas das viele vergessen. Die Bienen vertragen viele Pestizide nicht. Auf Gentechnik gehen sie garnet ein (was uns eigendlich ein Vorbild sein sollte)... die meissten gentechnisch veränderten Pflanzen sind eh keine Fremdbestäuber, aber es gibt Ablagerungen im Boden.

Es gibt mitlerweile recht viele Organisatzionen die für das retten der Bienen einspringen. Die Idee mit den Obstbäumen und den Bienenvölkern ist sehr gut. Aber um heimische Honigbienen zu nehmen fehlen die Bienen. Es gibt zu wenige...

Für mich würd eine Welt untergehen, wenn es keine Honigbienen mehr gäb. Uns würde das beste Süssungsmittel überhaupt genommen.
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Alt 13.11.2012, 16:19   #87
Alcarinque
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AW: "Urmythen" der Menschheit

Zitat:
Zitat von dolen-nîn Beitrag anzeigen
Für mich würd eine Welt untergehen, wenn es keine Honigbienen mehr gäb. Uns würde das beste Süssungsmittel überhaupt genommen.
Ich glaub das wäre das kleinste Problem, wie immer würde der Westen dann einfach den Honig anderen Ländern abkaufen und dort die Preise so hochtreiben das sie ihn sich selbst nicht mehr leisten können. :ugly:

Schlimmer wäre eher der Einfluss auf unsere Natur, ein so wichtiges Tier wie die Biene hat einen sehr große Bedeutung im Ökosystem und es ist vermutlich recht schwer absehbar was das Verschwinden alles bewirken könnte.
(Von gar nichts, da andere Tiere die Rolle übernehmen bis hin zu einem Massenaussterben diverser Tier- und Pflanzenarten ist vermutlich alles denkbar)
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